Analdrüsenprobleme

Die Analdrüsen liegen beiderseits vom Anus und entleeren sich bei gesunden Hunden selbstständig während des Kotabsatzes. Das für uns unangenehm riechende Sekret hat für den Hund die Funktion, dem Kot einen reviermarkierenden Geruch beizugeben. Jeder Hund kreiert somit seinen individuellen Duft.

Kommt es zu Störungen im Verdauungstrakt des Hundes und damit in Folge zu Imbalancen der Darmflora, können sich die Analdrüsen nur noch unzureichend entleeren. Das hat zur Folge, dass sich immer mehr Sekret ansammelt, wodurch es zur Verstopfung der Ausführungsgänge der Drüsen kommt und im weiteren Verlauf zu einer Analdrüsenentzündung. Im schlimmsten Fall wird daraus ein Analdrüsenabszess, der dann aufplatzt und zur Funktionslosigkeit des Drüsenkörpers führen kann. Die Hunde zeigen am Anfang des Krankheitsverlaufs Juckreizsymptome mit dem typischen „Schlittenfahren“. Im weiteren Verlauf wird der ganze Prozess jedoch immer schmerzhafter, und so kann es sogar zu Problemen beim Kotabsatz kommen.

Analdrüsenprobleme sind immer auf eine fehlerhafte Ernährung zurückzuführen. Die unausgewogene Ernährung führt zu einem gestörten mikrobiellen Gleichgewicht der Dickdarmflora, das sich in Entzündungssymptomen zeigt. Die Entzündung greift auf die Schleimhäute des Afters über, bis hin zu den Analdrüsen.

Durch eine rohfaserreiche Ernährung mit einer Anpassung des Fett- und Fleischanteils in der Futterration lässt sich das Problem der Analdrüsenentzündung schnell und dauerhaft beheben.

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Analdrüsenprobleme.

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Erreichbarkeit

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