Inflammatory Bowel Disease (IBD)

Der Begriff IBD steht für chronisches Dünndarmentzündungssyndrom und gehört zur Gruppe der idiopathischen Darmerkrankungen. Idiopathisch bedeutet, dass die Ursache ungeklärt ist. Vielleicht ist das der Grund, warum die Diagnose so gefürchtet ist und gleichzeitig häufig vorschnell verwendet wird.

So ist das Leitsymptom dieser Erkrankung immer wiederkehrender Durchfall, der sich therapieresistent zeigt und durch Ernährungsumstellung nicht zu beeinflussen ist. Fakt ist, dass die Diagnose IBD nur durch eine Biopsie (Probe) der Darmschleimhaut des erkrankten Hundes gestellt werden kann. Viele Besitzer möchten verständlicherweise ihrem Tier diese Untersuchung, die in Narkose durchgeführt werden muss, ersparen.

Es ist aber auch möglich, auf zwei Umwegen eine IBD auszuschließen:

Tritt nämlich eine Besserung der chronischen Dünndarmentzündung durch eine sogenannte Eliminationsdiät ein, ist eine Futtermittelallergie sehr wahrscheinlich die Ursache, und eine IBD ist als Diagnose auszuschließen. Das ist wissenschaftlich durch Studien belegt.

Eine andere Möglichkeit, eine IBD auszuschließen, ist die Durchführung einer diagnostischen Antibiotikatherapie. Verschwindet der Durchfall und die chronische Darmentzündung unter der Antibiotikatherapie, handelt es sich nicht um IBD.

Die Begleitung des Tierbesitzers bei der Durchführung einer Eliminationsdiät ist in der tierärztlichen Ernährungsberatung sehr gut umzusetzen (siehe hierzu auch Kapitel „Allergie“).

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Inflammatory Bowel Disease (IBD).

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Erreichbarkeit

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